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Das richtige Licht

Von Wilfred Lindo

Spiegeln sich in ihrem Monitor Lichtquellen wie Fenster und Lampen, ist der Hintergrund sehr viel heller oder, im Gegensatz, stockfinster? Dann rebellieren wohl bald die Augen und ein Stellungswechsel ist angesagt.

Computer benutzt man nicht im dunklen Raum. Fenster und Lampen spenden Licht, das meist sehr viel heller ist, als die Bildröhre. Steht der Monitor vor solch einer Lichtquelle, wird der Anwender von ihr geblendet. Hat man das Licht im Rücken, fallen störende Reflexe auf den Bildschirm - in beiden Fällen wird der Blick auf das Computerbild zur Qual.

Besonders die billigen Monitore mit stark gewölbter Bildröhre fangen störende Reflexe auch dann noch ein, wenn die Lichtquelle nicht im Rücken sondern seitlich vom Anwender leuchtet. Besser ist deshalb ein so-genannter Flat-Screen, also ein flacher Bildschirm. Mit dem lassen sich störende Lichtquellen besser ausblenden.

Hilfreich ist darüber hinaus eine möglichst hochwertige Entspiegelung der Monitoroberfläche. Brillenträger kennen die Wirkung einer wirksamen Entspiegelung. Steht ein neuer Monitor auf der Wunschliste, sollten deshalb die Entspiegelung und eine möglichst flache Bildröhre als wichtiges Extra dazugeschrieben werden.

Kritisch ist auch ein zu großer Helligkeitsunterschied zwischen dem selbst leuchtenden Monitor und dem Arbeitsplatz/dem Raum hinter dem Monitor. Denn die Augen starren ja normalerweise nicht unbewegt auf den Monitor, sie schweifen umher: Beim Blick auf das Handbuch, eine Spielanleitung oder beim Nachdenken durch den Raum.

Natürlich passen sich die Augen wechselnden Helligkeiten an. Jeder kennt den Effekt, wenn die Pupille sich nach einer Blendung wie beim Fotoblitz schnell zusammenzieht. Sehr viel länger dauert aber anschließend das Öffnen der Pupille. Beides kann man dem Auge nicht sehr oft zumuten, wenn es nicht über Gebühr strapaziert werden soll. Mit einer möglichst auf den Monitor abgestimmten Raumhelligkeit arbeitet es sich viel ermüdungsfreier.

Bildschirmflimmern - besser nicht

Den Augen macht zu schaffen, wenn die Bilddarstellung zu schlecht ist. Zwei große Fehlergruppen finden sich: Die erste sind flimmernde Monitore mit zu geringer Bildwiederholfrequenz. Dem lässt sich mit besserer Grafikkarte nebst passend gutem Monitor vorbeugen.

Andererseits kann das Bild selbst schlecht, zum Beispiel unscharf sein. Das kommt selbst bei teuren Monitoren vor und solche Fehler lassen sich, wenn überhaupt, nur mit großem Aufwand beim Hersteller beseitigen. Deshalb empfiehlt es sich, bei der Wahl des Monitors einen Blick auf Ränder und Ecken eines fast monitorfüllenden Windows-Fensters zu werfen. Ist der Monitor schlecht, zeigen die hellgrauen Rahmenlinien Farbsäume - Hände weg von so einem Monitor.

Über den Autor:
Wilfred Lindo, http://www.lindo.de Redaktionsbüro Lindo.


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