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Green PCs - Strom sparen statt abschalten

Von Redaktionsbüro Lindo

Jeden Tag laufen weltweit vielleicht hundertmillionen Computer. Was dabei an Energie verbraten wird, lassen US-amerikanische Studien ahnen. Die gehen davon aus, dass schon durch reduzierte Leistungsaufnahme während der Arbeitspausen etwa zehn Kraftwerke allein in den USA überflüssig würden. Deshalb können aktuelle Rechner ihren Leistungsbedarf kräftig herunterschrauben: Von über 100 Watt (samt Monitor sogar 150 und mehr) auf unter 30 Watt.

Die EPA-Norm des US-amerikanischen Umweltministeriums gilt als erfüllt, wenn Monitor und Computer zusammen in Arbeitspausen nicht mehr als 60 Watt verbrauchen. Das ist eine lasche Vorschrift, die manch Rechner bereits im vollen Betrieb erfüllt, viele Rechner sind abgeregelt weitaus sparsamer als vorgeschrieben.

Kann der Monitor heruntergefahren werden, so wird das unter Windows in dem Fenster eingestellt, in dem auch die Bildschirmschoner aktiviert werden. Einzustellen ist lediglich die Zeitspanne bis zur ersten Sparstufe mit geringem Effekt und schnellem Bildaufbau) und bis zur zweiten Sparstufe mit drastisch reduzierter Leistungsaufnahme, und längerer Zeitspanne bis zum erneuten Bildaufbau.

Die den Computer betreffenden Einstellungen zum Stromsparen müssen sehr viel unkomfortabler im System-BIOS eingestellt werden. Meist wird dort die Wahl zwischen deaktiviert, minimalem und maximalem Effekt geboten. Es werden die Festplatte abgeschaltet und die Taktfrequenz des Prozessor heruntergefahren. Minimaler und maximaler Effekt ändern lediglich die Zeitspanne, ehe den gierigen Baugruppen den Strom abgedreht wird. Oft ist die minimale Variante die bessere, weil damit das hektische Hochtouren und Abregeln der Festplatte unterbleibt.

Trotz der kräftig gedrosselten Leistungsaufnahme stromsparender PCs empfiehlt es sich, diese bei längeren Arbeitspausen abzuschalten. Das ist nicht nur die konsequenteste Art Strom zu sparen, es schont auch den Rechner, der ja nur eine begrenzte Lebensdauer hat. Bei Pausen deutlich über einer Stunde oder gar über Nacht sollte ein Rechner abgeschaltet werden, selbst wenn ein Neustart im Netzwerk ein, zwei Minuten dauert.

Über den Autor:
Redaktionsbüro Lindo http://www.lindo.de.


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