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Die Geschichte der Betriebssysteme

Von Wilfred Lindo

Wie die vorhandene Computertechnik ausgenutzt wird, hängt maßgeblich vom Betriebssystem ab. Es stellt die Grundlage für Anwendungen dar, mit denen Sie beispielsweise Texte schreiben oder Grafiken erstellen. Doch es existiert nicht nur ein Betriebssystem am Markt. Vielmehr kann der Anwender unter einer ganzen Reihe von Betriebssystemen wählen. Unterschiedliche Versionen von DOS und Windows, dazu OS/2 oder spezielle Unix-Umsetzungen laufen auf dem „IBM-kompatiblen" Rechner. Doch die Unterschiede und Leistungen sind enorm. Wo liegen also deren Vor- und Nachteile?

Betriebssysteme lassen sich in weiten Grenzen an veränderte Hardware anpassen. So wächst das gesamte System mit, wenn Sie beispielsweise eine neue Komponente einbauen. Ein Betriebssystem gehört also auf jeden Fall zum Rechner, ohne dieses läuft er nicht.

DOS hieß das erste Betriebssystem für den PC. Der Name rührte von der Tatsache, das diese Rechner nicht ohne eigene Festplatte auskamen und das Betriebssystem auf einer Diskette Platz finden musste. DOS steht für Disketten Orientiertes System. Nach dem Start von Windows haben die eigenständigen DOS-Versionen an Bedeutung verloren oder wurden ganz und gar vom Markt genommen, wie im Falle des Novell-DOS.

Bei allen Unterschieden im Detail: den verschiedenen DOS-Varianten hängt wie ein Fluch der Zwang an, auch noch alte Hardware und für alte Hardware ausgelegte Programme unterstützen zu müssen. Abwärtskompatibel nennt sich diese Eigenschaft und sie macht jedes Betriebssystem zum Hemmschuh: Die tatsächlich mögliche Prozessorleistung wird nicht ausgenutzt, Speicher lässt sich nur auf umständliche und damit zeitraubend nutzen.

Über den Autor:
Redaktionsbüro Lindo http://www.lindo.de.


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